Dauerausstellung

Neue Dauerausstellung des Hugenottenmuseums

Edikt von Potsdam

Das Hugenottenmuseum Berlin ist wieder geöffnet

Seit der Eröffnung im Jahr 1935 hat das Museum eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Jetzt wurde nicht nur der Turmbau vollständig saniert, sondern auch die Dauerausstellung rundum modernisiert. Das Hugenottenmuseum Berlin bietet nun mit einer vergrößerten Ausstellungsfläche auch Platz für Sonderausstellungen.

Die Dauerausstellung präsentiert die Geschichte der Hugenotten in Berlin und Brandenburg von den Anfängen bis in die Gegenwart auf zeitgemäße Art und Weise. Die Einbettung in die gesamtgeuropäische Migration infolge der Reformation, die Ursachen der Flucht der Hugenotten, die Geschichte ihrer Aufnahme und ihr Beitrag zur Geschichte Berlin-Brandenburgs stehen dabei im Mittelpunkt. Daneben bietet sich auch die Möglichkeit, sich aus der historischen Perspektive heraus mit den Themen Flucht, dem Leben im Refuge und Integration zu beschäftigen. Wir haben für unser Publikum unsere digitalen und museumspädagogischen Angebote verbessert
Die neue Dauerausstellung am historisch-authentischen Ort ist modern, interkulturell und mehrsprachig gestaltet. Wir achten auf barrierefreien Zugang ins Museum.

Die Entwicklung der inhaltlichen Konzeption erfolgte durch die Museumskommission, dem internen Leitungsgremium der Französischen Kirche zu Berlin. Ein wissenschaftlicher Beraterkreis, bestehend aus Expertinnen und Experten für Museumfragen, Migrations-, Kirchen- und Hugenottengeschichte, begleitete das Vorhaben. Mit der Gestaltung der neuen Dauer­ausstellung wurde das Berliner Büro Matthies, Weber und Schnegg beauftragt. Die Neugestaltung des Hugenottenmuseums Berlin wurde ermöglicht aus Mitteln der DKLB-Stiftung.

Kleine Ausstellungen, Vorträge und andere Attraktionen sind nach der Wiedereröffnung des Hugenottenmuseums Berlin geplant.
Die Veranstaltungshinweise finden Sie immer aktuell auf unserer Website.

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Statue

Sanierung im Eingangsbereich des Hugenottenmuseums

Die Realisierung des Projekts wird ermöglicht aus Mitteln der DKLB-Stiftung

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Lotto Stiftung Berlin