Ausstellungen

Ausstellungen des Hugenottenmuseums

Einführung

Nachdem der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1685 das Edikt von Potsdam erlassen hatte, fanden etwa 20.000 französische Glaubensflüchtlinge Aufnahme in Berlin und der Mark Brandenburg . Ihre Geschichte wird im Hugenottenmuseum Berlin anhand von Urkunden, Gemälden, Stichen, Büchern, Handschriften und Medaillen erzählt. Das Hugenottenmuseum Berlin befindet sich zusammen mit dem Archiv der Französischen Kirche und der historischen Bibliothek im Turmanbau des Französischen Doms auf dem Gendarmenmarkt. Träger des Museums ist das Konsistorium der Französischen Kirche zu Berlin.

Die Ausstellung beleuchtet die Gründe, die zur Flucht der Protestanten aus Frankreich führten und zeichnet die Entstehung der französischen Kolonien in Berlin und der Mark Brandenburg nach. Deutlich wird, welchen Anteil die handwerklich gut ausgebildeten Einwanderer am Aufstieg Brandenburg-Preußens im 18. Jahrhundert hatten. Aus der reformierten Gemeinde in Berlin werden berühmte Mitglieder wie der Maler und Radierer Daniel Chodowiecki oder der Dichter Theodor Fontane vorgestellt. Dokumentiert wird auch die Baugeschichte des Doms und der angrenzenden Französischen Friedrichstadtkirche bis zu den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Diesen schlichten barocken Bau errichteten die Berliner Hugenotten von 1701-1705 mit eigenen Geldern und eigenen Handwerkern.

>> Erfahren Sie mehr zur Dauerausstellung des Hugenottenmuseums Berlin.


 

In den kommenden Jahren ist die Innensanierung und somit die Neuausrichtung der Dauerausstellung geplant. Die vergrößerte Ausstellungsfläche wird dann auf ca. 400 m² auch Platz für Sonderausstellungen bieten. Freuen Sie sich auf viele weitere Einblicke rund um das Thema „Hugenotten in Berlin und Brandenburg“ und darüber hinaus.